15.7. Zustandsautomaten

Kritiken, die sich auf Zustandsautomaten beziehen.

ArgoUML hat die folgenden Kritiken in dieser Kategorie.

15.7.1. Reduzieren Sie die Anzahl der Transitionen im <Zustand>

Hinweis, das der angegebene Zustand so viele Transitionen aufweist, dass er zu einem Leistungsengpass werden dürfte.

Der Assistenz dieser Kritik erlaubt das Einstellen eines Schwellwertes, z.B. die maximale Anzahl von Transitionen bevor diese Kritik ausgelöst wird.

[Achtung]Achtung

Diese Anzahl wird nicht dauerhaft gespeichert und es gibt keinen Weg, diese zu reduzieren, nachdem sie hochgesetzt wurde. Es sei denn, man erzeugt mehr Transitionen, bis die Kritik erneut ausgelöst wird. Der Neustart von ArgoUML setzt dieses Anzahl wieder auf seinen Standardwert: 10.

15.7.2. Reduzieren Sie die Anzahl der Zustände im Automaten <Automat>

Hinweis, dass der angegebene Zustandsautomat so viele Zustände aufweist, daß er bereits Konfusion auslöst und vereinfacht ( vielleicht durch unterteilen in mehrere Automaten, oder durch Nutzung einer Hierarchie) werden sollte.

Der Assistenz dieser Kritik erlaubt die Einstellung eines Schwellwertes, z.B. die maximale Anzahl von erlaubten Zuständen bevor diese Kritik ausgelöst wird.

[Achtung]Achtung

Diese Anzahl wird nicht dauerhaft gespeichert und es gibt keinen Weg, diese zu reduzieren, nachdem sie hochgesetzt wurde. Es sei denn, man erzeugt mehr Zustände, bis die Kritik erneut ausgelöst wird. Der Neustart von ArgoUML setzt dieses Anzahl wieder auf seinen Standardwert: 20.

15.7.3. Fügen Sie dem <Zustand> Transitionen hinzu

Hinweis, daß der angegebene Zustand ankommende und abgehende Transitionen benötigt.

15.7.4. Fügen Sie dem Modellelement <Modellelement> ankommende Transitionen hinzu

Hinweis, daß der angegebene Zustand ankommende Transitionen benötigt.

15.7.5. Fügen Sie dem Modellelement <Modellelement> abgehende Transitionen hinzu

Hinweis, daß der angegebene Zustand abgehende Transitionen benötigt.

15.7.6. Entfernen Sie den zusätzlichen Initialzustand

Hinweis, daß es mehr als einen Initialzustand in dem Zustandsautomaten oder dem zusammengesetzten Zustand gibt, was in UML nicht erlaubt ist.

15.7.7. Fügen Sie einen initialen Zustand ein

Hinweis, daß es keinen initialien Zustand in dem Zustandsautomaten oder dem zusammengesetzten Zustand gibt.

15.7.8. Fügen Sie der Transition ein Signal oder einen Wächter hinzu

Hinweis, dass eine Transition entweder ein Signal oder einen Wächter vermisst. Einer davon ist mindestens notwendig.

15.7.9. Ändere Vereinigungs-Transitionen

Hinweis, dass der Pseudozustand "Vereinigen" eine ungültige Anzahl von Transitionen aufweist. Normalerweise sollten es eine abgehende und zwei oder mehrere ankommende sein.

15.7.10. Ändere Gabelungs-Transitionen

Hinweis, dass der Pseudozustand "Gabelung" eine ungültige Anzahl von Transitionen aufweist. Normalerweise sollten es eine ankommende und zwei oder mehrere abgehende sein.

15.7.11. Fügen Sie Entscheidungs-/Kreuzungstransitionen hinzu

Hinweis, dass der Pseudozustands-Zweig (Entscheidung oder Kreuzung) eine ungültige Zahl von Transitionen aufweist. Normalerweise sollten es mindestens eine ankommende Transition und mindestens eine abgehende Transition sein.

15.7.12. Fügen Sie der Transition einen Wächter hinzu

Hinweis, dass die Transition einen Wächter benötigt.

[Achtung]Achtung

Es ist nicht klar, ob dies eine gültige Kritik ist. Es ist sicherlich akzeptabel, eine Transistion ohne Wächter zu haben - die Transition wird immer genommen, wenn das Signal ausgelöst wird.

15.7.13. Das Diagramm aufräumen

Diese Kritik wurde unter einer früheren Design-Kategorie diskutiert ( siehe Abschnitt 15.3.3, „ Diagramm aufräumen).

15.7.14. Eine Kante sichtbarer machen

Hinweis, dass ein Kanten-Modellelement, wie zum Beispiel eine Assoziation oder Abstraktion so kurz ist, dass sie vermisst werden könnte. Ziehen Sie die verbundenen Modellelemente auseinander, um die Kanten sichtbarer zu machen.

15.7.15. Zusammengesetztes Assoziationsende mit der Kardinalität >1

Eine Instanz kann durch eine Komposition nicht zu mehr als einer Kompositions-Instanz gehören. Sie müssen die Kardinalität am zusammengesetzten Ende der Assoziation entweder auf 0..1 oder 1..1 (1) setzen, damit das Modell Sinn macht.

Erinnern Sie sich, dass die Komposition die strengere Aggregationsart ist und die Aggregation schwächer ist. Das Problem kann mit einem Modell verglichen werden, in dem ein Finger der integrale Teil von mehreren Händen gleichzeitig sein kann.

Dies ist die zweite wohlgeformte Regel bei Assoziationsenden in UML 1.4.