12.4. Die Symbolleiste

Die Symbolleiste im oberen Bereich des Editierfensters enthält die Hauptfunktionen des Fensters. Das Standardsymbol ist das Auswahl-Werkzeug ( ). Generell wählt ein Taste 1-Klick auf irgendein Symbol dieses für die einmalige Verwendung aus, bevor es zum Standardsymbol zurückkehrt. Und ein Taste 1-Doppelklick wählt ein Symbol für die wiederholte Nutzung aus.

Die Symbole fallen in vier Kategorien.

Einige Werkzeuge, die normalerweise nicht so oft verwendet werden, sind in ein Pulldown-Menü aufgenommen worden, damit sie in der Werkzeugleiste weniger Platz beanspruchen. Siehe z.B. Abbildung 12.3, „ Die Symbolauswahl Zeichen.. Das Drücken des Symboles auf der rechten Seite des Werkzeuges öffnet das Pulldown-Menü. Diese Pulldown-Werkzeuge erinnern sich dauerhaft, welches Werkzeug zuletzt verwendet wurde. Das heißt, wenn ArgoUML startet zeigen sie das zuletzt aktivierte Werkzeug an.

12.4.1. Layout-Symbole

Die folgenden beiden Symbole werden in allen Diagrammen dieser Kategorie vorausgesetzt.

  • Auswählen. Dieses Symbol sorgt für die generelle Auswahl von Modellelementen im Diagramm. Der Taste 1-Klick wird ein Modellelement markieren. Strg und die Taste 1 kann dazu verwendet werden, mehrere Modellelemente zu markieren (oder die Markierung aufzuheben). Die Taste 1-Bewegung wird markierte 2D-Elemente bewegen oder hinzufügen und bewegen eines neuen Griffes auf einer Verknüpfung. Die Taste 1-Bewegung auf einem markierten Griff einer Komponente wird die Form der Komponente dehnen.

  • Besen. Die Taste 1-Bewegung mit diesem Symbol liefert einen „Besen“, der alle Modellelemente mitnimmt. Dies ist ein sehr schneller Weg, Dinge auszurichten.

    Der Besen kann auch durch die ALT oder ALT-GR taste mit der Taste 1-Bewegung ausgelöst werden, wenn das Werkzeug Auswählen aktiv ist.

    Der Besen wird ausführlich in seinem eigenen Kapitel diskutiert, siehe Abschnitt 12.5, „ Der Besen

[Tipp]Tipp

Zusätzliche Beeinflussungsmöglichkeiten des Modellelementelayout sind über das Menü Anordnen verfügbar (siehe Abschnitt 10.7, „ Das Menü Anordnen).

12.4.2. Kommentierungs-Symbole

Das Kommentierungs-Symbol Kommentar ( ) wird dazu verwendt, einen Kommentar zu einem markierten UML- Modellelement hinzuzufügen.

[Achtung]Achtung

Wie bei den meisten anderen Werkzeugen verwenden Sie das Werkzeug Auswählen, um ein Modellelement zu markieren und dann den Taste 1-Klick auf Kommentar , um einen Kommentar zu erstellen. Wenn kein Element markiert ist, wenn das Werkzeug Kommentar angeklickt wird, dann wird der Kommetar erstellt und in die linke obere Ecke plaziert.

Der Kommetar wird neben dem markierten Modellelement erstellt und ist standardmäßig leer. Die Texteingabe kann mit einem Taste 1- Doppelklick aktiviert und der Text anschliessend mit Hilfe der Tastatur eingegeben werden.

Der UML-Standard erlaubt es, Kommentare zu jedem Modellelement hinzuzufügen.

Sie können jeden Kommentar mit weiteren Elementen mit Hilfe des Symboles Neue Kommentar-Verknüpfung ( ) verbinden.

12.4.3. Zeichen-Symbole

Dies sind eine Reihe von Symbolen, die grafische Zusätze zu Diagrammen liefern. Obwohl sie keine UML-Modellelemente sind, erlaubt der UML-Standard solche Ausschmückungen, um die Lesbarkeit der Diagramme zu verbessern.

[Tipp]Tipp

Diese Zeichen-Symbole stellen einen nützlichen Weg dar, einige der in der aktuellen Release von ArgoUML fehlenden UML-Eigenschaften (wie z.B. generelle Zweck-Hinweise ) teilweise zu unterstützen.

Acht Symbole sind vorhanden, alle in einem Pulldown-Menü gruppiert. Siehe Abbildung 12.3, „ Die Symbolauswahl Zeichen.. Ein Taste 1-Klick auf das Diagramm wird eine Instanz des grafischen Elementes in der gleichen Größe wie das letzte plazieren. Die Größe kann durch eine Taste 1-Bewegung während des Plazierens eingestellt werden. Eine Seite oder Ende des Elementes wird durch Taste 1-gedrückt die andere Seite oder Ende durch Taste 1- loslassen beeinflusst. Nachdem sie im Diagramm plaziert wurden, können die grafischen Elemente mit dem Werkzeug Auswählen und der Taste 1 verschoben und in der Größe durch eine Taste 1-Bewegung über die Griffe nach dem markieren verändert werden.

Abbildung 12.3. Die Symbolauswahl Zeichen.

Die Symbolauswahl Zeichen.

  • Rechteck. Erzeugt ein Rechteck.

  • Abgerundetes Rechteck. Erzeugt ein Rechteck mit abgerundeten Ecken. Der Grad der Rundung kann nicht eingestellt werden.

  • Kreis. Erzeugt einen Kreis.

  • Gerade. Erzeugt eine Gerade.

  • Text. Erzeugt ein Textfeld. Der Text wird durch markieren des Feldes und schreiben eingegeben. Der Text wird nach der Eingabe horizontal zentriert. Das Feld passt sich an die Größe des Textes an. Es kann jedoch in der Größe durch ziehen an den Ecken verändert werden.

  • Polygon. Erzeugt ein Polygon. Die Punkte des Polygons werden durch Taste 1-Klicks markiert. Das Polygon wird durch einen Taste 1-Doppelklick abgeschlossen (dies verbindet den letzten mit dem ersten Punkt).

  • Segmentierte Linie. Erzeugt eine segmentierte Linie. Die Punkte der segmentierten Linie werden mit Taste 1-Klicks markiert und der letzte Punkt mit einem Taste 1-Doppelklick ausgewählt.

  • Punktierte Linie. Erzeugt eine punktierte Linie. Die Punkte werden durch eine Taste 1-Bewegung erzeugt.

12.4.4. Anwendungsfalldiagrammspezifische Symbole

Verschiedene Symbole sind speziell für UML-Modellelemente in Anwendungsfalldiagrammen vorhanden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt über Modellelemente von Anwendungsfalldiagrammen beschrieben (siehe Kapitel 17, Referenz der Modellelemente für Anwendungsfalldiagramme ).

  • Akteur. Für dem Diagramm einen Akteur hinzu. Wenn sich die Maus über einem markierten Akteur befindet, werden aus Gründen des Komforts links und rechts zwei Griffe angezeigt, die gezogen werden können, um Assoziationsbeziehungen herzustellen.

  • Anwendungsfall. Fügt dem Diagramm einen Anwendungsfall hinzu. Wenn sich die Maus über einem markierten Anwendungsfall befindet, werden aus Gründen des Komforts links und rechts zwei Griffe angezeigt, die gezogen werden können, um Assoziationsbeziehungen herzustellen und zwei Griffe oben und unten, die gezogen werden können, um Generalisierungen und Spezialisierungen herzustellen.

  • Assoziation. Fügt zwischen zwei Modellelementen eine Assoziation mit Hilfe einer Taste 1- Bewegung ein (vom ersten bis zum zweiten Modellelement). Es werden hier 6 Assoziationstypen angeboten, siehe Abbildung 12.4, „ Die Symbolauswahl Assoziation.: Assoziation, Aggregation und Komposition, und all diese drei können bidirektional oder unidirektional sein.

    Abbildung 12.4. Die Symbolauswahl Assoziation.

    Die Symbolauswahl Assoziation.

  • Abhängigkeit. Fügt eine Abhängigkeit zwischen zwei Modellelementen mit Hilfe der Taste 1- Bewegung ein (vom abhängigen Modellelement).

  • Generalisierung. Fügt eine Generalisierung zwischen zwei Modellelementen mit Hilfe der Taste 1- Bewegung ein (vom Kind zu den Eltern).

  • Extend. Fügt eine Extend-Beziehung zwischen zwei Modellelementen mit Hilfe der Taste 1- Bewegung ein (vom erweiterten zum zu erweiternden Anwendungsfall).

  • Include. Fügt eine Include-Beziehung zwischen zwei Modellelementen mit Hilfe der Taste 1- Bewegung ein (vom einschliessenden zum eingeschlossenen Anwendungsfall).

  • Erweiterungspunkt hinzufügen. Einen Erweiterungspunkt zu einem markierten Anwendungsfall hinzufügen. Dem Erweiterungspunkt wird der Standardname neuerEP gegeben und der Ort ort . Wo ein Erweiterungspunktbereich angezeigt wird, kann der Erweiterungspunkt mit Hilfe eines Taste 1- Doppelklicks und der Tastatur, oder durch markieren mit einem Taste 1-Klick (nachdem der Anwendungsfall markiert wurde) und Verwendung des Registers Eigenschaften editiert werden. Ansonsten kann es über sein Register Eigenschaften editiert werden, welches über das Register Eigenschaften des besitzenden Anwendungsfalles ausgewählt wird.

    [Anmerkung]Anmerkung

    Dieses Werkzeug ist deaktiviert, es sei denn, ein Anwendungsfall ist markiert.

12.4.5. Klassendiagrammspezifische Symbole

Einige Symbole sind speziell für UML-Modellelemente in Klassendiagrammen gedacht. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt über Klassendiagramm-Modellelemente beschrieben (siehe Kapitel 18, Modellelement-Referenz Klassendiagramm ).

  • Paket. Fügt dem Diagramm ein Paket hinzu.

  • Klasse. Fügt dem Diagramm eine Klasse hinzu. Wenn sich die Maus über einer markierten Klasse befindet, werden links und rechts zwei Griffe angezeigt, die angeklickt oder gezogen werden können, um eine Assoziations-Beziehung herzustellen (oder eine Komposition, sofern die Umschalt-Taste gedrückt wurde) und oben und unten zwei Griffe, die angeklickt oder gezogen werden können, um eine Generalisierungs- und Spezialisierungs-Beziehung herzustellen.

  • Assoziation. Fügt zwischen zwei Modellelemente mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung eine Assoziation ein (vom ersten Modellelement zum zweiten). Es werden hier 2 Typen von Assoziationen angeboten, die bidirektionale oder die unidirektionale.

  • Aggregation. Fügt zwischen zwei Modellelemente mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung eine Aggregation ein (vom ersten Modellelement zum zweiten). Es werden hier 2 Typen von Aggregationen angeboten, die bidirektionale oder die unidirektionale.

  • Komposition. Fügt zwischen zwei Modellelemente mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung eine Komposition ein (vom ersten Modellelement zum zweiten). Es werden hier 2 Typen von Kompositionen angeboten, die bidirektionale oder die unidirektionale.

  • Assoziationsende. Fügt mit Hilfe der Taste 1 ein anderes Ende zu einer bereits existierenden Assoziation ein (von der Assoziation einer Klasse, oder umgekehrt). Auf diesem Weg werden sogenannte N-wertige Assoziationen erstellt.

  • Generalisierung. Fügt mit Hilfe der Taste 1 zwischen zwei Modellelementen eine Generalisierung ein (vom Kind zum Vater).

  • Schnittstelle. Fügt in das Diagramm eine Schnittstelle ein. Wenn sich die Maus über einer markierten Schnittstelle befindet, wird unten ein Griff angezeigt, der gezogen werden kann, um eine Realisierungs-Beziehung herzustellen (das Ziel wird die zu realisierende Klasse).

  • Realisierung. Fügt eine Realisierung mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen eine Klasse und einer Schnittstelle ein (von der realisierenden Klasse zur realisierten Schnittstelle).

  • Abhängigkeit. Fügt eine Abhängigkeit mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei Modellelementen ein (vom abhängigen Modellelement). Es werden hier auch 2 spezielle Typen von Abhängigkeiten angeboten, Erlaubnis Add a dependency between two model elements selected using button 1 motion (from the dependent model element). There are also 2 special types of dependency offered here, Permission ( ) und Verwendung ( ). Eine Erlaubnis wird standardmäßig mit dem Stereotyp Import erstellt und wird verwendet, um Elemente von einem Paket in ein anderes zu importieren.

  • Attribut. Fügt ein Attribut zu der aktuell markierten Klasse hinzu. Das Attribut erhält den Standardnamen neuesAttr vom Typ int und kann durch einen Taste 1-Doppelklick und der Tastatur editiert werden oder durch auswählen mit einem Taste 1- Klick (nachdem die Klasse markiert wurde) und anschliessender Nutzung des Registers Eigenschaften.

    [Anmerkung]Anmerkung

    Dieses Werkzeug ist deaktiviert, außer wenn eine Klasse markiert ist.

  • Operation. Fügt der aktuell markierten Klasse oder Schnittstelle eine Operation hinzu. Die Operation erhält den Standardnamen neueOperation ohne Argumente und dem Rückgabewert void und kann mit Hilfe eines Taste 1-Doppelklicks und der Tastatur editiert werden, oder durch auswählen mit einem Taste 1-Klick (nachdem die Klasse markiert wurde) und der Nutzung des Registers Eigenschaften.

    [Anmerkung]Anmerkung

    Dieses Werkzeug ist deaktiviert, es sei denn, eine Klasse oder eine Schnittstelle ist markiert.

  • Assoziationsklasse. Fügt eine neue Assoziationsklasse mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei Modellelemente ein (vom ersten Modellelement zum zweiten).

  • Datentyp. Fügt in das Diagramm einen Datentyp ein. Wenn sich eine Maus über einem markierten Datentyp befindet werden oben und unten Griffe angezeigt, die angeklickt oder gezogen werden können, um eine Generalisierungs-Beziehung herzustellen (das Ziel kann ein anderer Datentyp sein). Es sind hier 2 andere Elemente verfügbar, Aufzählung und Stereotyp. Diese haben identische Griffe, außer dem oben an einem Stereotyp befindlichen: wenn er angeklickt wird, erstellt er eine Metaklasse, die über eine mit «stereotype» markierte Abhängigkeit verknüpft ist. Dies erleichtert die Erstellung von "Stereotyp-Deklarations"-Diagrammen - näheres entnehmen Sie bitte der Literatur.

12.4.6. Sequenzdiagrammspezifische Symbole

Sieben Symbole sind speziell für UML-Modellelemente in Sequenzdiagrammen vorhanden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt über Sequenzdiagramm-Modellelemente beschrieben (siehe Kapitel 19, Modellelement-Referenz Sequenzdiagramm ).

  • Klassifizierte Rolle. Fügt dem Diagramm eine klassifizierte Rolle hinzu.

  • Nachricht mit Aufruf einer Aktion. Fügt eine Aufruf-Nachricht zwischen zwei klassifizierten Rollen mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung ein (von der verursachenden klassifizierten Rolle zur empfangenden klassifizierten Rolle).

  • Nachricht mit Antwort-Aktion. Fügt eine Antwort-Nachricht mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei klassifizierten Rollen ein (von der verursachenden klassifizierten Rolle zur empfangenden klassifizierten Rolle).

  • Nachricht mit einer Erzeugen-Aktion. Fügt eine Erzeugungs-Nachricht mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei klassifizierten Rollen ein (von der verursachenden klassifizierten Rolle zur empfangenden klassifizierten Rolle).

  • Nachricht mit Destruktions-Aktion. Fügt eine Destruktions-Nachricht mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei klassifizierten Rollen ein (von der verursachenden klassifizierten Rolle zur empfangenden klassifizierten Rolle).

  • Vertikalen Zwischenraum in Diagramm einfügen. Fügen Sie vertikalen Zwischenraum in ein Diagramm ein, indem Sie alle nachfolgenden Nachrichten nach unten verschieben. Klicken Sie mit der Maus auf den Punkt, wo Sie den Zwischenraum einfügen wollen und ziehen Sie auf dem Bildschirm vertikal um den Abstand nach unten, der der Höhe des gewünschten hinzuzufügenden Zwischenraumes entspricht.

  • Vertikalen Zwischenraum im Diagramm entfernen . Entfernt den vertikalen Zwischenraum im Diagramm und bewegt alle nachfolgenden Elemente vertikal nach oben. Klicken und ziehen Sie die Maus vertikal über den Zwischenraum, den Sie löschen wollen.

12.4.7. Kollaborationsdiagrammspezifische Symbole

Drei Symbole sind speziell für UML-Modellelemente in Kollaborationsdiagrammen vorhanden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt über Kollaborationsdiagramm- Modellelemente beschrieben (siehe Kapitel 21, Modellelement-Referenz Kollaborationsdiagramm ).

  • Klassifizierte Rolle. Fügt dem Diagramm eine klassifizierte Rolle hinzu.

  • Assoziation. Fügt eine Assoziation mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei klassifizierten Rollen ein (von der verursachenden Rolle zur empfangenden Rolle). Es werden hier 6 Typen von Assoziationen angeboten, siehe Abbildung 12.4, „ Die Symbolauswahl Assoziation.: Assoziation, Aggregation und Komposition, und all diese drei können bidirektional oderr unidirektional sein.

  • Generalisierung. Fügt eine Generalisierung zwischen zwei Modellelementen ein, die mit der Taste 1 markiert wurden (von Kind zum Vater).

  • Abhängigkeit. Fügt eine Abhängigkeit zwischen zwei Modellelementen ein, die mit einer Taste 1- Bewegung markiert wurden (vom abhängigen Modellelement).

  • Nachricht hinzufügen. Fügt zum markierten Assoziatationstyp eine Nachricht hinzu.

    [Anmerkung]Anmerkung

    Dieses Werkzeug ist deaktiviert, es sei denn, eine Assoziation ist markiert.

12.4.8. Zustandsdiagrammspezifische Symbole

Elf Symbole speziell für UML-Modellelemente in Zustandsdiagrammen sind vorhanden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt Zustandsdiagramm-Modellelemente beschrieben (siehe Kapitel 20, Modellelement-Referenz Zustandsdiagramm ).

  • Zustand. Fügt dem Diagramm einen Zustand hinzu.

  • Zusammengesetzter Zustand. Fügt dem Diagramm einen zusammengesetzten Zustand hinzu. Alle Modellelemente die nachfolgend im Diagramm auf dem zusammengesetzten Zustand plaziert werden, werden Teil des zusammengesetzten Zustandes.

  • Transition (Übergang). Fügt eine Transition (einen Übergang) mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung zwischen zwei Zuständen ein (von dem verursachenden Zustand zu dem empfangenden Zustand).

  • Synchronistations-Zustand. Fügt dem Diagramm einen Synchronisations-Zustand hinzu.

  • Teilautomatenzustand. Fügt dem Diagramm einen Teilautomatenzustand hinzu.

  • Teilzustand. Fügt dem Diagramm einen Teilzustand hinzu.

  • Startzustand. Fügt in das Diagramm einen Pseudo-Startzustand ein.

    [Achtung]Achtung

    Es gibt nichts zu stoppen, wenn Sie dem Diagramm mehr als einen Startzustand oder zusammengesetzten Zustand hinzufügen. So etwas zu tun ist bedeutungslos und es wird eine der Kritiken erscheinen.

  • Endzustand. Fügt in das Diagramm einen Endzustand ein.

  • Kreuzung. Fügt in das Diagramm einen Pseudo-Kreuzungszustand ein.

    [Achtung]Achtung

    Eine wohlgeformte Kreuzung sollte mindestens eine kommende und mindestens ein ausgehende Transition haben. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es erscheint eine Kritik bei jeder Kreuzung, die dieser Regel nicht folgt.

  • Entscheidung. Fügt in das Diagramm einen Entscheidungs-Pseudozustand ein.

    [Achtung]Achtung

    Eine wohlgeformte Entscheidung sollte mindestens eine kommende und mindestens ein ausgehende Transition haben. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es erscheint eine Kritik bei jeder Entscheidung, die dieser Regel nicht folgt.

  • Gabelung. Fügt in das Diagramm einen Gabelungs-Pseudozustand ein.

    [Achtung]Achtung

    Eine wohlgeformte Gabelung sollte genau eine kommende und und zwei oder mehr ausgehende Transitionen haben. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es erscheint eine Kritik bei jeder Gabelung, die dieser Regel nicht folgt.

  • Vereinigung. Fügt in das Diagramm einen Vereinigungs-Pseudozustand ein.

    [Achtung]Achtung

    Eine wohlgeformte Vereinigung sollte genau eine kommende und zwei oder mehr ausgehende Transitionen haben. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es erscheint eine Kritik bei jeder Vereinigung, die dieser Regel nicht folgt.

  • Flache Historie. Fügt in ein Diagramm eine flache Historie ein.

  • Tiefgehende Historie. Fügt in das Diagramm eine tiefgehende Historie ein.

  • Aufruf-Ereignis. Fügt einer Transition ein Aufruf-Ereignis als Trigger hinzu. Es werden hier 4 Ereignisarten angeboten: Aufruf-Ereignis, Änderungs-Ereignis, Signal-Ereignis und Zeit-Ereignis.

  • Wächter. Fügt einer Transition einen Wächter hinzu.

  • Aufruf-Aktion. Fügt einer Transition (z.B. einem Effekt) eine Aufruf-Aktion hinzu. Es werden hier 7 Arten von Aktionen angeboten: Aufruf-Aktion, Erzeugungs-Aktion, Zerstören-Aktion, Antwort-Aktion, Sende-Aktion, Beenden-Aktion, Uninterpretierte Aktion und Aktionsfolge.

12.4.9. Aktivitätsdiagrammspezifische Symbole

Es sind sieben Symbole vorhanden, die speziell für UML- Modellelemente in Aktivitätsdiagrammen geschaffen wurden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente werden im Abschnitt Modellelemente in Aktivitätsdiagrammen beschrieben (siehe Kapitel 22, Modellelement-Referenz Aktivitätsdiagramm ).

  • Aktion. Sie fügen dem Diagramm eine Aktion hinzu.

  • Transition. Sie fügen mit Hilfe einer Taste 1-Bewegung eine Transition zwischen zwei markierten Aktionen ein (von der verursachenden Aktion zur empfangenden Aktion).

  • Startknoten. Sie fügen dem Diagramm einen Startknoten hinzu.

    [Achtung]Achtung

    Es gibt nichts, was Sie daran hindert, dem Diagramm mehr als einen Startknoten hinzuzufügen. Wenn Sie es doch tun, ist es bedeutunglos und es wird eine der Kritiken ausgelöst.

  • Endknoten. Sie fügen dem Diagramm einen Endknoten hinzu.

  • Entscheidungs-/Verbindungsknoten. Sie fügen dem Diagramm einen Entscheidungs-/Verbindungsknoten (Entscheidung) hinzu.

    [Achtung]Achtung

    Ein wohlgeformter Entscheidungs-/Verbindungsknoten sollte eine eingehende Transition und zwei oder mehrere ausgehende Transitionen aufweisen. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es wird eine ArgoUML-Kritik bei jedem Entscheidungs-/ Verbindungsknoten ausgelöst, der dieser Regel nicht entspricht.

  • Gabelung. Sie fügen dem Diagramm eine Gabelung hinzu.

    [Achtung]Achtung

    Ein wohlgeformte Gabelung sollte eine eingehende Transition und zwei oder mehrere ausgehende Transitionen aufweisen. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es wird eine ArgoUML- Kritik bei jeder Gabelung ausgelöst, die dieser Regel nicht entspricht.

  • Vereinigung. Sie fügen dem Diagramm eine Vereinigung hinzu.

    [Achtung]Achtung

    Ein wohlgeformte Vereinigung sollte eine eingehende Transition und zwei oder mehrere ausgehende Transitionen aufweisen. ArgoUML erzwingt dies nicht, aber es wird eine ArgoUML- Kritik bei jeder Vereinigung ausgelöst, die dieser Regel nicht entspricht.

  • Aufrufknoten. Sie fügen dem Diagramm einen Aufrufknoten hinzu. Ein Aufrufknoten ist eine Aktion, die eine einzelne Operation aufruft. Folglich wird der Name der aufzurufenden Operation, zusammen mit dem in Klammern stehenden Namen des Klassifizierers, der die Operation ausführt, in das Symbol geschrieben.

  • Objektknoten. Sie fügen dem Diagramm einen Objektknoten hinzu. Ein Objektknoten ist ein Objekt, das Eingabe oder Ausgabe einer Aktion ist.

12.4.10. Verteilungsdiagrammspezifische Symbole

Zehn Symbole sind speziell für UML-Modellelemente in Verteilungsdiagrammen vorhanden. Die detaillierten Eigenschaften dieser Modellelemente sind im Abschnitt über Modellelemente in Verteilungsdiagrammen beschrieben (siehe Kapitel 23, Modellelement-Referenz Verteilungsdiagramm ).

[Anmerkung]Anmerkung

Erinnern Sie sich daran, dass ArgoUML's Verteilungsdiagramme auch als Komponentendiagramme verwendet werden.

  • Knoten. Sie fügen dem Diagramm einen Knoten hinzu. Befindet sich die Maus über einem markierten Knoten, zeigt dieser vier Griffe, jeweils einer links, rechts, oben und unten. Diese Griffe können auf andere Objekte gezogen werden, um Assoziationen einzurichten.

  • Knoteninstanz. Sie fügen dem Diagramm eine Knoteninstanz hinzu. Befindet sich die Maus über einer markierten Knoteninstanz, zeigt diese vier Griffe, jeweils einer links, rechts, oben und unten. Diese Griffe können auf andere Objekte gezogen werden, um Verknüpfungen einzurichten.

  • Komponente. Sie fügen dem Diagramm eine Komponente hinzu. Befindet sich die Maus über einer markierten Komponente, zeigt diese vier Griffe, jeweils einer links, rechts, oben und unten. Diese Griffe können auf andere Objekte gezogen werden, um Abhänigkeiten einzurichten.

  • Komponenteninstanz. Sie fügen dem Diagramm eine Komponenteninstanz hinzu. Befindet sich die Maus über einer markierten Komponenteninstanz, zeigt diese vier Griffe, jeweils einer links, rechts, oben und unten. Diese Griffe können auf andere Objekte gezogen werden, um Abhängigkeiten einzurichten.

  • Generalisierung. Sie fügen eine Generalisierung zwischen zwei, mit der Taste 1 markierten Modellelementen ein (vom Kind zur Mutter).

  • Realisierung. Sie fügen eine Realisierung zwischen einer Klasse und einer Schnittstelle ein (von der realisierenden Klasse zur realisierten Schnittstelle).

  • Abhängigkeit. Sie fügen eine Abhängigkeit zwischen zwei Modellelementen ein (vom abhängigen Modellelement).

  • Assoziation. Sie fügen eine Assoziation zwischen zwei Modellelementen (Knoten, Komponente, Klasse oder Schnittstelle) ein (vom ersten Modellelement zum zweiten Modellelement) Es gibt 6 Arten von Assoziationen, die hier angeboten werden. Siehe Abbildung 12.4, „ Die Symbolauswahl Assoziation.: Assoziation, Aggregation und Komposition, und alle diese drei können bidirektional oder unidirektional sein.

    [Achtung]Achtung

    Die Randbedingung, dass Assoziationen zwischen Klassen und Schnittstellen von der Schnittstelle nicht navigierbar sein dürfen, gilt auch in Verteilungsdiagrammen.

  • Objekt. Sie fügen dem Diagramm ein Objekt hinzu. Befindet sich die Maus über einem markierten Objekt, zeigt dieses vier Griffe, jeweils einer links, rechts, oben und unten. Diese Griffe können auf andere Objekte gezogen werden, um Verknüpfungen einzurichten.

  • Verknüpfung. Sie fügen eine Verknüpfung zwischen zwei Modellelementen (Knoteninstanz, Komponenteninstanz oder Objekt) ein.