Kapitel 7. Codegenerierung, Reverse Engineering und Round Trip Engineering

Inhaltsverzeichnis

7.1. Einleitung
7.2. Codegenerierung
7.2.1. Code aus der statischen Struktur generieren
7.2.2. Code aus Interaktionen und Zustandsautomaten generieren
7.3. Codegenerierung in ArgoUML
7.3.1. Statische Struktur
7.3.2. Interaktionen und Zustandsdiagramme
7.4. Reverse Engineering
7.5. Round-Trip Engineering

7.1. Einleitung

Wir haben jetzt unser Design vollständig spezifiziert. Mit dem richtigen Simulator können wir das Design aktuell ausführen und sehen, wie es arbeitet. (ArgoUML enthält keine solche Funktionalität, aber diese Funktionalität wird in anderen Tools angeboten).

ArgoUML erlaubt es Ihnen, Code aus dem Design in vielen verschiedenen Programmiersprachen auszuführen. Wir haben bereits sehr wahrscheinlich im Design eine Programmiersprache ausgewählt, weil einige der Designanforderungen fordern, eine spezielle Sprache auszuwählen.

Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein Satz von Dateien, der das Programm bildet, welches das Problem löst.

Nochmals, die rekursive und iterative Natur unseres Prozesses bedeutet, dass wir in der Zukunft noch viele Male in die Buildphase zurückkehren werden.

Es gibt dazu auch noch eine andere Seite und das ist die Reverse Engineering-Seite. Wenn wir ein altes Programm haben, dass wir vielleicht überprüfen wollen, dann können wir die Dateien nehmen und daraus mit Hilfe des Reverse Engineering ein Design erstellen. Das kann eingesetzt werden, wenn wir versuchen wollen, ein nicht so gut dokumentiertes Programm verstehen zu wollen oder als Schnelleinstieg in die Designarbeit.

Der Prozess des vor- und zurückgehens zwischen den Änderungen im Design gefolgt von einer Codegenerierung und anschliessender Änderungen im Code gefolgt von einem Reverse Engineering bei jeder Änderung, die bestmögliche Perspektive, wird Round-trip Engineering genannt.