Kapitel 4. Erfassen der Anforderungen

Inhaltsverzeichnis

4.1. Einleitung
4.2. Der Anforderungs-Erfassungs-Prozess
4.2.1. Prozess-Schritte
4.3. Ergebnis des Anforderungs-Erfassungs-Prozesses
4.3.1. Visions-Dokument
4.3.2. Anwendungsfalldiagramm
4.3.3. Die Anwendungsfall-Spezifikation
4.3.4. Ergänzende Anforderungsspezifikation
4.4. Anwendungsfälle in ArgoUML verwenden
4.4.1. Akteure
4.4.2. Anwendungsfälle
4.4.3. Assoziationen
4.4.4. Hierarchische Anwendungsfälle
4.4.5. Stereotypen
4.4.6. Dokumentation
4.4.7. Systemgrenzen
4.5. Fallstudie
4.5.1. Das Dokument Vision
4.5.2. Akteure und Anwendungsfälle identifizieren
4.5.3. Assoziationen (Noch zu beschreiben)
4.5.4. Erweiterte Diagrammfunktionen (Noch zu beschreiben)
4.5.5. Anwendungsfallspezifikationen (Noch zu beschreiben)
4.5.6. Ergänzende Anforderungsspezifikation (Noch zu beschreiben)

4.1. Einleitung

Das Erfassen der Anforderungen ist der Identifizierungsprozess, was der „Kunde“ von dem vorgeschlagenen System will.

Der Schlüssel zu diesem Zeitpunkt ist, dass wir uns im Problembereich befinden. Zu diesem Zeitpunkt müssen wir alles aus der Perspektive des „Kunden“ und in der Sprache des „Kunden“ beschreiben.

Das grösste Risiko, dass wir beim Erfassen der Anforderungen haben ist, dass wir in Begriffen der möglichen Lösung anfangen zu denken. Dies muss bis zur Analyse-Phase warten (siehe Kapitel 5, Analyse ). Einer der Schritte der Analyse- Phase nimmt das Ergebnis der Anforderungsphase und übersetzt es in die Sprache einer gedachten Lösung.

Erinnern Sie sich, dass wir beides einsetzen, einen inkrementalen und einen iterativen Prozess.

Wir kommen im Anforderungsprozess darauf zurück, wenn wir das Problem in kleinere Teile unterteilen. Für jedes davon müssen seine Anforderungen erfasst sein.

Wir werden wahrscheinlich während der Anforderungsphase bei jeder Iteration darauf zurückkommen, wenn wir versuchen, die Anforderungen des Systems immer weiter zu definieren.

[Anmerkung]Anmerkung

Der einzige Teil der vom UML-Standard spezifizierten Anforderungsnotation ist das Anwendungsfalldiagramm. Der Rest ist prozessspezifisch. Der in diesem Kapitel beschriebene Prozess ist sehr stark an den Rational Unified Prozess angelehnt.